Rüge des ungenehmigten Nachunternehmereinsatzes – § 4 VOB/B, § 8 VOB/B

0,00 

Androhung der Kündigung des Vertrages sollte der ungenehmigte Nachauftragnehmereinsatz nicht beendet werden.

Erläuterung Mustertext

Der AN hat die Leistung im eigenen Betrieb auszuführen. Mit schriftlicher Zustimmung des AG darf er sie an Nachunternehmer übertragen. Die Zustimmung ist nicht notwendig bei Leistungen, auf die der Betrieb des AN nicht eingerichtet ist. Erbringt der AN ohne schriftliche Zustimmung des AG Leistungen nicht im eigenen Betrieb, obwohl sein Betrieb darauf eingerichtet ist, kann der AG ihm eine angemessene Frist zur Aufnahme der Leistung im eigenen Betrieb setzen und erklären, dass er nach fruchtlosem Ablauf der Frist den Vertrag kündigen werde.

Textvorlage Musterbrief

Betreff Mustertext

Rüge des ungenehmigten Nachunternehmereinsatzes

Mustertext

bei der gestrigen Begehung der Baustelle haben wir die Feststellung gemacht, dass die _______________ Arbeiten von Mitarbeitern der Fa. _______________ ausgeführt werden. Wie nehmen an, dass es sich hierbei um einen Nachunternehmer handelt. Gemäß § 4 Abs. 8 VOB/B sind Sie verpflichtet die Leistungen im eigenen Betrieb auszuführen. Eine Erlaubnis zum Einsatz eines Nachauftragnehmers wurde nicht erteilt.

Aus diesem Grund fordern wir Sie auf den ungenehmigten Einsatz des Nachunternehmers sofort zu beenden und die Leistungen im eigenen Betrieb auszuführen. Wir setzen Ihnen hierfür eine Frist bis zum _______________. Sollten Sie den ungenehmigten Einsatz des Nachunternehmers nicht beenden, droht die Kündigung des Vertrages vom _______________ gemäß § 8 Abs. 3 VOB/B.

Ausfüllhinweise

Anlage

Themengebiete und relevante Gesetze

Relevante Gesetze

Referenzen

Textquelle

Themengebiet laut Quelle

Link zur Textquelle

 

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Rüge des ungenehmigten Nachunternehmereinsatzes – § 4 VOB/B, § 8 VOB/B“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.