Aufforderung zur Auskunft über den Ausführungsbeginn – § 5 VOB/B

0,00 

Anfrage des AN zum beabsichtigten Baubeginn mit Hinweis auf mögliche Mehrkosten sollte der Baubeginn weiter verzögert werden.

Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Die Ausführungsfristen eines Bauvorhabens sind für die Vertragsparteien in vielerlei Hinsicht von besonderer Bedeutung. Den Parteien steht es auch frei, in einem Bauzeitenplan Einzel­fristen zu vereinbaren, deren Einhaltung für beide Seiten verpflichtend ist.

Gemäß § 5 Abs. 2 VOB/B ist der AG verpflichtet, dem AN auf dessen Verlangen hin Auskunft über den voraussichtlichen Baubeginn zu erteilen. Es liegt dem­gemäß im besonderen Interesse des AN, verbindliche Vorgaben für Beginn und Aufnahme der Bauarbeiten vom AG zu erhalten.

Dem AN ist daher dringend anzuraten, von seinem AG die genaue Frist für die Aufnahme der geplanten Bauarbeiten rechtzeitig zu erfahren. Andererseits muss der AN seinem AG innerhalb von 12 Werktagen nach Aufforderung zur Aufnahme der Arbeiten durch den AG den Beginn der Ausführung anzeigen. Die Dokumentation dieser Fristen ist für den späteren Bauablauf von besonderer Bedeutung, ins­besondere wenn es um Bauzeitverzögerungen, Nachtragsaufträge etc. geht. Die Dokumentationspflichten des Bauablaufes liegen primär im Verantwortungsbereich des AN.

Zusätzliche Information

Absender

Briefelemente

, , , , , ,

Gesetze_Paragraphen

,

P_Tags

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Textquelle

Adressat

,